B2B Marketing: Wissenswertes & Aktuelles

SEO für B2B: Darauf kommt es an

Erfahrungen-Wissen-SEO-B2B

SEO-Praxiserfahrung haben wir seit vielen Jahren angesammelt, aber auch unser Fachwissen mehren wir Marketingexperten aus München quasi täglich: Beim Besuch von Konferenzen, durch das Schreiben und Studieren von Fachartikeln, beim Austausch mit Branchenkollegen und Kunden, oder auch auf Seminaren. Wie diese Woche beim Sistrix-Seminar zur Suchmaschinenoptimierung. Sistrix ist einer der Dienstleister, die eine digitale Werkzeugkiste entwickelt haben, um Websites für die Optimierung für Suchmaschinen zu analysieren.
Dabei sind diese und andere SEO-Tools für unsere Kunden aus dem B2B-Bereich nur bedingt geeignet: Je spezieller die (technische) Marktnische ist, in der sich ein Unternehmen aufhält, desto weniger Ergebnisse können wir mit diesen Standardtools, die auf allgemeinen Keywordsets beruhen, rausziehen. Um unsere spezialisierten B2B-Kunden z.B. aus dem Maschinenbau, der Kunststofftechnik, der Medizintechnik oder Unternehmen mit Investitionsgütern in Suchmaschinen anch vorne zu bringen, hilft nur: klugmarketing-Handarbeit, Branchenerfahrung und genaue Mitbewerberanalyse.

So bewerten wir für uns und unsere Kunden abermals: Bei den sich rasch verändernden Suchmaschinenaspekten gibt es kein "Nur so geht es"-Rezept, keine absoluten Empfehlungen. SEO-Informationen und Ergebnisse, die eigene Seite betreffend, sollten zusätzlich immer mit der eigenen Erfahrung in das jeweilige Geschäftsumfeld und mit den Zielen des SEO-treibenden Unternehmens abgeglichen werden.

Was haben wir erfahren, was wurde uns bestätigt - oder auf gut SEO-Sprech, was waren unsere "Learnings"?

  1. Im SEO kommt es immer weniger auf nur die einzelnen Keywords / Suchwörter an, sondern mehr und mehr auf den Gesamtinhalt, sog. "holistischen Inhalt".
  2. Suchmaschinenoptimierung funktioniert in Ergänzung zur Analyse statistischer Werte nur mit eigener kritischer Bewertung der Inhalte und einem Eindenken in die Zielgruppe.
  3. Eine Website kann auch für mehrere Keywords gut ranken und entsprechend optimiert werden.
  4. Social Signals (Facebook, Twitter, LinkedIn etc.) werden von Google nicht für ein generisches Ranking herangezogen.

Sie haben Fragen hierzu und wünschen eine persönliche Beratung zu Ihrer Suchmaschinenoptimierung?
Nehmen Sie unter Telefon +49 89 21542020 oder per e-Mail mit klugmarketing Kontakt auf.

 

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klugmarketing in der Google Zukunftswerkstatt

So wird heute SEO gemacht

klugmarketing Google SEO Seminar

"Wie werden wir gefunden" - eine Frage, mit der Kunden täglich auf klugmarketing zukommen. Dass die genauen Wege, die auf Seite 1 der SERP führen, nicht gänzlich bekannt sind, ist die übliche Antwort. Dennoch gibt es Wege, von denen wir SEO-Experten wissen, dass diese zu besserer Sichtbarkeit Ihres Unternehmens im Web führen. Um unser bekanntes Wissen zu überprüfen und neues ggf. in Hirn und Handeln aufnehmen zu können, bilden auch wir klugmarketing-Leute uns beständig fort. Die aktuellen Fragen in der Google Zukunftswerkstatt waren:

  1. Was ist der Unterschied zwischen local und universal search und wie beeinflusst dies die Ergebnisse im internationalen B2B Marketing?
  2. Kann Google auch ohne Standortfreigabe lokale Ergebnisse ausgeben? 
  3. Welches sind die derzeitigen Google Top-Trends?
  4. Wann mach SEO Sinn - und bei welchem SCI (Search Volume Competition Index) wäre SEA (AdWords) lohnender?
  5. Welches sind die wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer guten Google-Platzierung (Basis SEO)?

Wir, klugmarketing, kennen die Antworten - und freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

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onlinemarketing

Sind digitale Neuerungen tatsächlich so radikal?

Von wegen. Sagt zumindest Vince Ebert, der auch aus Wissen vor Acht“ bekannte Physik-Kabarettist in seiner Kolumne in der absatzwirtschaft (Ausgabe 1/2 2017): „Wie innovativ ist eine neue Uber-App im Vergleich zur Erfindung des Wasserklosetts, der Dampfmaschine oder des Penicillins?“. Mit „Kommunikation“ und der Erschaffung von sinnvollem „Content“ für die verschiedenen Kanäle beschäftigen sich ja unter anderem spezialisierte Unternehmen wie wir von klugmarketing. Genau deswegen hinterfragen wir immer wieder kritisch, was bringt was? Was bringt unsere Kunden näher an das gewünschte Ziel? Und was kann man auch mal getrost sein lassen im Sinne von „man muss nicht auf allen Hochzeiten tanzen“?

Wirklich neu ist unsere Art der Kommunikation ja beileibe nicht. Um es mit Vince Ebert aus oben erwähnter Kolumne zu halten:  „Die Höhlenmalerei war das Youtube der Steinzeit. Das Lagerfeuer war das erste soziale Netzwerk.“

Mehr zu ihm: vince-ebert.de
Foto © Frank Eidel

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vertrieb

Vertrauen - ein Trumpf kleiner Betriebe

Schon etwas fortgeschritten im Jahr, dafür umso stilvoller im Steinernen Saal des Münchener Maximilianeum, fand im Februar der Jahresempfang des „Bund der Selbstständigen“ (BDS Bayern e.V.) statt. Mich juckte dabei zugegebenermaßen in erster Linie die Neugier auf das imposante Landtagsgebäude, das ich – wenngleich waschechte Bayerin – noch nie von innen gesehen hatte. Neben Häppchen mit entsprechender Getränkebegleitung sind Events wie dieses  erfahrungsgemäß geprägt von mal mehr, mal weniger selbst beweihräuchernden Reden der Protagonisten mit überschaubarer inhaltlicher Tiefe. Beim BDS-Neujahrsempfangs durfte diesen fast zwei Stunden lang im Stehen (in meinem Fall: auf hohe Hacken) gelauscht werden. Da sehen Sie mal, wie anstrengend Selbstständigkeit sein kann!

Neben der kulturellen Weiterbildung (Kennenlernen des Maximilianeum von Innen) will die anspruchsvolle Selbstständige von einem solchen Abend doch mehr „mitnehmen“ als einen gefüllten Magen. Und frägt sich danach kritisch, was der subjektiv empfundene inhaltliche Nutzen war: Mehr als positiv war ich von dem über eine halbe Stunde völlig frei und dennoch inhaltlich logisch zusammenhängend „aus dem Nähkästchen“ plaudernden Leiters der Bayerischen Staatskanzlei, Dr. Marcel Huber, überrascht. Nebeninfo auf meine Nachfrage: Sein Redenschreiber hätte ihm 40 Seiten für diese Festrede in die Hand gedrückt. Das sei ihm viel zu viel gewesen und so habe er „auf der Fahrt hierher“ mal schnell das für ihn Wichtigste als Stichpunkte notiert. Seine Informationen, An- und Einsichten zu den Themen Bürokratieabbau, Schaffung von Arbeitsplätzen, Haushaltsentwicklung in Bayern („Warum kann eigentlich eine Regierung nicht, wie wir Privathaushalte auch, ohne Schulden planen?“) und Flüchtlingsthematik wirkten klar und realistisch.

Mit emotionaler Intelligenz und der Weisheit eines langen Berufs- und Privatlebens erinnerte BDS-Ehrenpräsident Prof. Dr. Fritz Wickenhäuser an die Trümpfe der kleinen Betriebe: Sie schaffen Vertrauen beim Kunden und haben Verständnis für dessen Belange. Seine Bitte an die Politik: Selbstständigen nicht mit zu vielen neuen Regelungen neue Steine in den Weg legen. Angesichts des Bürokratieaufwands bei neuen Regelungen wie dem Mindestlohngesetz, der Erbschaftsteuerreform und der mangelhaften Regelung von Scheinselbständigkeit kann ein Unternehmer manchmal den Eindruck bekommen: „Nur wer nichts neues anfängt, kann sich sicher sein, dass er gegen keine Vorschriften verstößt.“

Wir von klugmarketing schließen uns dieser Bitte in Anbetracht der vielen Stunden, die wir monatlich für die Abwicklung der bürokratischen Anforderungen aufwenden müssen, gerne an. Und freuen uns (auch) immer wieder, dass unsere Kunden durch ihre langjährige Treue zeigen, dass sie Vertrauen in uns und unsere fachliche Beratung haben!

 

Autorin: Dr. Martina Klug
Foto: © bds-bayern.de

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Zum Googeln in der Microsoft-Zentrale

… nein, pardon, eigentlich haben wir „gebingt“. Klingt komisch, nicht wahr, dachte ich mir, als ich im Januar im neuen MS-Hauptquartier in München mit dem Marketingclub zu Gast war. „10 Dinge, die Sie in 2017 über Bing wissen sollten", so der (etwas zu) verheißungsvolle Titel des Vortrags zweier Bing-Spezialisten.

Was daraus ist für uns, klugmarketing und damit unsere Kunden wichtig?

Erstens,
Bing ist die in Deutschland am zweithäufigsten genutzte Suchmachine hinter Google. Ok, mit 12 % aller Suchanfragen (noch) nicht wirklich eine Marktmacht. Aber wachsend. Ok, auch das nicht wirklich überraschend, denn von 3 % wächst sich’s nun mal schneller auf XX %, als von 97 % auf 99 %. Für den Markt findet klugmarketing es jedenfalls anregend, dass Microsoft hier überhaupt Geld und Energie investiert, um dem großen Google ein paar Prozent Marktanteil abzutrotzen.
Zweitens sind die CPC (Cost per click) bei Bing-Anzeigen günstiger als bei Google Adwords. Sagt Microsoft. Ist für mich wenig verwunderlich, werden auf Bing ja auch deutlich weniger Suchen durchgeführt. Was bedeutet, dass Ihre erreichbare Zielgruppe zahlenmäßig kleiner sein muss als beim Schalten von Adwords-Anzeigen beim großen Mitbewerber Google. Abzuwägen – evtl. auch auszutesten – ist hier, ob Ihre Kampagnen unter dem Strich für die von Ihnen beworbenen Produkte und Dienstleistungen besser, schlechter oder gleich guten return on invest (ROI) erbringen.
Drittens habe ich von aktuellen Onlinestatistiken gelernt, dass a) die Anzahl der Sprachsuchen (mobil) zunimmt. Dadurch werden wiederum die Keywordlängen länger. Bei Spracheingaben sind dies durchschnittlich 3 – 4 keywords. Weiteres „Ergo“: Machen Sie Ihre Website startklar für Sprach-Suchanfragen, ob Siri oder Cortana oder andere Sprachsuchsysteme, die bestimmt noch kommen werden b) bei mobilen Suchen sind die Klickraten höher als auf dem PC (aha!). Warum ist das so? Könnte eine Rolle spielen, dass mobil aufgrund der kleineren Bildschirmgröße weniger Ergebnisse auf einen Blick angezeigt werden und daher eventuell die Auswahl leichter fällt? Ich werde der Antwort zu diese Frage noch nachgehen wollen. Und c) but not least nehme ich aus dieser Veranstaltung mit, dass Kunden schon 2020 85 % ihrer Beziehungen ohne Interaktion mit einem Menschen managen werden (müssen). Als Beispiel wurde der Gästeempfang mittels holographischer Empfangsdame in einem großen US-Unternehmen gezeigt. Ups. Ich finde das eher traurig. Ist es nicht schön, wenn wir noch mit echten Menschen interagieren können?

Offen blieb für mich am Ende dieser Veranstaltung allerdings die Frage: Was sagen eigentlich die Mitarbeiter der Microsoft-Zentrale in München, wenn diese im Internet recherchieren. Sagen die auch „ich google das mal“?


[Autorin: Dr. Martina Klug]

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