B2B Marketing: Wissenswertes & Aktuelles

2020 | Das solltest Du jetzt im B2B Marketing berücksichtigen

2020 - neues Jahr, neues Glück? Oder alles beim Alten belassen? Hier sind fünf Anregungen und eine Checkliste, was Du 2020 in Deinem B2B Marketing unbedingt berücksichtigen solltest.

Weiterlesen …

Not macht erfinderisch oder: Start-up-Nation Israel

Letzten Monat durfte ich mich einer Investorendelegation des VCs #btovpartners nach Israel anschließen. Besucht wurden Start-ups, Wirtschaftsverbände, Inkubatoren, Gründerzentren und wirtschaftliche Entscheidungsträger in den Regionen Jerusalem und Tel Aviv.

Was macht Israel diesbezüglich so interessant?
Kein anderes Land, bringt, bezogen auf die Einwohnerzahl so viele Start-ups hervor, wie Israel. Mehr als 8.000 Start-ups wurden seit Mitte der 90er-Jahre in dem kleinen Land gegründet.

Warum ist das so?
Eine Erklärung könnte in einem gründungsfördernden Umfeld liegen: Sowohl der Staat Israel als auch dortige Banken haben verschiedene Förder- und Unterstützungsprogramme für Gründer aufgelegt.
Eine zweite Erklärung könnte die generell höhere Risikoaffinität der Israelis sein. Man scheut sich weniger davor, Fehler zu machen. Man scheut sich nicht zu scheitern. Nur den wenigstens Gründern gelingt gleich bei der ersten Gründung der große Durchbruch.
Drittens könnte diese Risikoaffinität mit der Lebenswirklichkeit der Israelis zu tun haben: Man lebt seit Jahrzehnten defakto im Krieg mit den Nachbarn. Jeder Israeli muss einen verpflichtenden Wehrdienst leisten. Immer wieder fliegen Granaten und Bomben. Man ist mit der Bedrohung im Nacken aufgewachsen.

Daraus hat sich, wie uns #JonathanMedved, founder und CEO von #OurCrowd in Jerusalem erklärte, bei den Israelis die Geisterhaltung und der Ehrgeiz entwickelt:

Turning Curses into Blessing

oder auf gut Deutsch: Aus Nöten werden Tugenden gemacht.
Beispiele hierfür:
>> Die permanente militärische Bedrohung – was die Israelis extrem erfinderisch vor allem im technologischen Bereich und im Bereich von Sicherheitstechnologien machte. Zentrale Innovationstreiber sind Rüstung und Militär.
>>Diese Notwendigkeit rief auch das Thema Cybersecurity auf den Plan: Israel hat im IT und KI-Bereich beachtliches Know-how entwickelt und hat bereits namhafte Unternehmen hervorgebracht wie den weltweit ersten Messaging-Dienst ICQ, Intel Pentium Prozessoren, die App Waze oder Mobileye, den führenden Anbieter von Software für Fahrerassistenzsysteme.
>> Die Wasserarmut im Land, das über weite Strecken mit Wüste überzogen ist – was zur Erfindung von Bewässerungssystemen führte. So beispielsweise auch die Weiterentwicklung der bereits in der Antike genutzten Tröpfchenbewässerung. Dies macht Israel trotz der trockenen Klimas zu einem hohen Grad landwirtschaftlich autark Oder, wie dies #GilHorsky, Director of Innovation bei Snackfutures in einem Vortrag formulierte: In Israel gibt es aufgrund widriger äußerer Umstände geradezu eine Notwendigkeit zur Innovation.

Zahlreiche Start-ups wurden bereits groß und bekannt. Einige der jüngsten Beispiele: Im September hat die Fastfoodkette #Mc Donald’s das israelische Startup #Apprente übernommen. Apprente hat eine Technologie für Sprachcomputer entwickelt. Mc Donald’s plant, künftig Bestellungen über Sprachcomputer abzuwickeln.
Der Name #AlephFarms dürfte mittlerweile auch Vielen ein Begriff sein: Dieses israelische Start-up gab gerade im Oktober bekannt, dass es erstmals gelungen sei, Fleisch unter Weltraumbedingungen zu züchten. Damit soll gezeigt werden, dass man künstliches Fleisch klimafreundlich und ohne Tierleid überall herstellen kann, was für die künftige Welternährung ein relevantes Thema werden könnte.
Ursprünglich als israelischer Snack für unterwegs gedacht, eroberten Cherrytomaten die Welt. Die kleinen runden oder ovalen Tomaten gibt es in mehreren Farben, deren Kreuzung wurde ursprünglich als gesunder Fernsehsnack an der Hebrew University entwickelt. Bis heute haben sie ihren Siegeszug nicht nur nach Deutschland, sondern um die ganze Welt angetreten: „Esst nur recht viel davon, ermunterte uns #YaronDaniely. Er ist der General Manager von Yissum Tech Transfer, dem For-profit-Unternehmen des Hebrew University, das an jeder Minitomate, die wir essen, mitverdient.

Was die Unterstützung und finanzielle Förderung von Start-ups anbelangt hat Grisha Alroi-Arloser, Chef der Israelisch-Deutschen Handelskammer die Erfahrung gemacht: In Israel finanzieren Geldgeber gescheiterte Existenzgründer, die einen zweiten Versuch wagen, fast lieber als komplette Newcomer. In Deutschland wäre das wohl undenkbar. 

In Deutschland ehren wir die Vergangenheit – in Israel präsentiert man die Zukunft

Trotz des wahrlich großen historischen Erbes, den das „gelobte Land“ trägt kann ich so meinen Gesamteindruck von der Einstellung der Israelis zusammenfassen. Bildlich wurde das im „Peres Center for Peace and Innovation“: Einem „Museum“, das die vergangenen und einige laufende Innovationen des Landes vorstellt (dort habe ich u. a. gelernt, dass Israel – siehe oben - den USB-Stick erfunden hat). Der Stolz, der in dieser Ausstellung zum Ausdruck kommt, ist greifbar. Das Museumsthema ist zukunftsgerichtet. Mittels VR erhalten wir auch ein Bild der künftigen Verkehrsinfrastruktur. Als Grundsätzlich-gerne-ins-Museum-Geherin habe ich mich gefragt, ob ich auch ein deutsches Museum kenne, das uns nicht nur alte Motoren, sondern auch aktuelle Erfindungen von uns Deutschen vor Augen hält. Ich kenne leider kein einziges.

Weiterlesen …

DSGVO: Kurz-Checkliste für Ihr Marketing

Am 25. Mai 2018 gilt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in allen EU-Mitgliedstaaten. Ihr Ziel ist es, die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten EU-weit zu vereinheitlichen. DSGVO betrifft alle Unternehmen, klein oder groß sowie auch Einzelunternehmer und Freiberufler (und selbst, wenn Sie noch nicht mal eine eigene Website pflegen, sind Sie von den Vorschriften betroffen). Manches ist trotz umfangreicher Literatur zum Thema noch gar nicht so klar und einiges wird wohl erst durch die 2019 noch folgende ePrivacy-Verordnung konkretisiert werden. Wenn Sie folgende Punkte im Bezug auf die neue Verordnung bei Ihrem Marketing beachten, sind die fürs Erste schon mal gut gerüstet:

Download klugmarketing-Kurz-Check zur neuen DSGVO.

Weiterlesen …

SEO für B2B: Darauf kommt es an

Erfahrungen-Wissen-SEO-B2B

SEO-Praxiserfahrung haben wir seit vielen Jahren angesammelt, aber auch unser Fachwissen mehren wir Marketingexperten aus München quasi täglich: Beim Besuch von Konferenzen, durch das Schreiben und Studieren von Fachartikeln, beim Austausch mit Branchenkollegen und Kunden, oder auch auf Seminaren. Wie diese Woche beim Sistrix-Seminar zur Suchmaschinenoptimierung. Sistrix ist einer der Dienstleister, die eine digitale Werkzeugkiste entwickelt haben, um Websites für die Optimierung für Suchmaschinen zu analysieren.
Dabei sind diese und andere SEO-Tools für unsere Kunden aus dem B2B-Bereich nur bedingt geeignet: Je spezieller die (technische) Marktnische ist, in der sich ein Unternehmen aufhält, desto weniger Ergebnisse können wir mit diesen Standardtools, die auf allgemeinen Keywordsets beruhen, rausziehen. Um unsere spezialisierten B2B-Kunden z.B. aus dem Maschinenbau, der Kunststofftechnik, der Medizintechnik oder Unternehmen mit Investitionsgütern in Suchmaschinen anch vorne zu bringen, hilft nur: klugmarketing-Handarbeit, Branchenerfahrung und genaue Mitbewerberanalyse.

So bewerten wir für uns und unsere Kunden abermals: Bei den sich rasch verändernden Suchmaschinenaspekten gibt es kein "Nur so geht es"-Rezept, keine absoluten Empfehlungen. SEO-Informationen und Ergebnisse, die eigene Seite betreffend, sollten zusätzlich immer mit der eigenen Erfahrung in das jeweilige Geschäftsumfeld und mit den Zielen des SEO-treibenden Unternehmens abgeglichen werden.

Was haben wir erfahren, was wurde uns bestätigt - oder auf gut SEO-Sprech, was waren unsere "Learnings"?

  1. Im SEO kommt es immer weniger auf nur die einzelnen Keywords / Suchwörter an, sondern mehr und mehr auf den Gesamtinhalt, sog. "holistischen Inhalt".
  2. Suchmaschinenoptimierung funktioniert in Ergänzung zur Analyse statistischer Werte nur mit eigener kritischer Bewertung der Inhalte und einem Eindenken in die Zielgruppe.
  3. Eine Website kann auch für mehrere Keywords gut ranken und entsprechend optimiert werden.
  4. Social Signals (Facebook, Twitter, LinkedIn etc.) werden von Google nicht für ein generisches Ranking herangezogen.

Sie haben Fragen hierzu und wünschen eine persönliche Beratung zu Ihrer Suchmaschinenoptimierung?
Nehmen Sie unter Telefon +49 89 21542020 oder per e-Mail mit klugmarketing Kontakt auf.

 

Weiterlesen …

klugmarketing in der Google Zukunftswerkstatt

So wird heute SEO gemacht

klugmarketing Google SEO Seminar

"Wie werden wir gefunden" - eine Frage, mit der Kunden täglich auf klugmarketing zukommen. Dass die genauen Wege, die auf Seite 1 der SERP führen, nicht gänzlich bekannt sind, ist die übliche Antwort. Dennoch gibt es Wege, von denen wir SEO-Experten wissen, dass diese zu besserer Sichtbarkeit Ihres Unternehmens im Web führen. Um unser bekanntes Wissen zu überprüfen und neues ggf. in Hirn und Handeln aufnehmen zu können, bilden auch wir klugmarketing-Leute uns beständig fort. Die aktuellen Fragen in der Google Zukunftswerkstatt waren:

  1. Was ist der Unterschied zwischen local und universal search und wie beeinflusst dies die Ergebnisse im internationalen B2B Marketing?
  2. Kann Google auch ohne Standortfreigabe lokale Ergebnisse ausgeben? 
  3. Welches sind die derzeitigen Google Top-Trends?
  4. Wann mach SEO Sinn - und bei welchem SCI (Search Volume Competition Index) wäre SEA (AdWords) lohnender?
  5. Welches sind die wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer guten Google-Platzierung (Basis SEO)?

Wir, klugmarketing, kennen die Antworten - und freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

Weiterlesen …